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Arbeitspaket 2: Plattformentwicklung

In der Planung von Transporten werden bisher Optimierungspotentiale auf der Seite der Verlader nicht oder nur wenig genutzt. Die Möglichkeiten im eigenen Planungsraum, Bestellverhalten und in der Transportvergabe „besser“ zu werden, sollen mittels integrierter Planung zugänglich gemacht werden.
Der Verlader soll in die Lage versetzt werden, seine Bestellmengen, Bestellzeitpunkte und die Zuordnung zu Transportarten und Transportdienstleistern so zu planen, dass

  • weniger Transporte
  • optimalere Transportraumnutzung
  • verringerte Transportkosten

erzielt werden ohne Lagerkapazitäten unnötig zu erhöhen und unter Einhaltung oder sogar Verbesserung des Servicegrads.
Hierfür sollen Funktionen zur Planung und Optimierung zur Verfügung gestellt werden, die die Verladerseite einsetzen kann.
Da eine effiziente Verbesserung mit o.g. Aspekten nur wirksam erreicht werden kann, wenn strategische, taktische und operative Planung zusammenwirken, werden Planungs- und Steuerungsinstrumente für diese Ebenen zur Verfügung zu stellen sein.

In diesem Arbeitspaket wird daraufhin die strategische und taktische Netzwerkplanung, sowie die operative Transportplanung und -steuerung für die Verladerseite entwickelt, eingebunden und die Plattform für den Datenaustausch erstellt.
Die Planungs- und Steuerungsfunktionen nutzen die einkaufenden Unternehmen (Bosch, ZF). Die Kommunikationsfunktionen nutzen die Logistikdienstleister (z.B. Geis) und die Lieferanten.
Darüber hinaus stellt die Transportsteuerung die Schnittstellen für das Störungsmanagement zur Verfügung.

Folgende Planungs- und Steuerungsfunktionen werden integriert:

  • Strategische und taktische Netzwerkplanung
  • Transportvorplanung
  • Bestelloptimierung
  • Segmentierung / Transportkanalentscheidung
  • Dienstleisterauswahl

Die Funktionen der Netzwerkplanung, der Transportplanung und der Transportsteuerung werden als Services in der Plattform zusammengestellt und mit Optimierungsalgorithmen unterstützt. Ziel ist es einen zentralen Modulrahmen zu schaffen, innerhalb dessen die Funktionen zur Planung und Steuerung verankert und nach Bedarf genutzt werden können.